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750.000 Tonnen MC in Bomlitz/Bitterfeld

Weiterer Meilenstein in der erfolgreichen Unternehmensgeschichte

nach 55 Jahren Methylcelluloseproduktion lief am 8. Juli, 11:34Uhr Ortszeit, die 750.000 Tonne Walocel M über das Laufband des Bomlitzer Blending Centers. Werksleiter Dr. Neldes Hovestad brachte zusammen mit Herrn Michael Lebid, Bürgermeister der Gemeinde Bomlitz, das symbolische Logo an der Palette an. „Ich bin sehr stolz darauf, diesen besonderen Moment mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern feiern zu dürfen, denn sie sind es, die uns diesen Meilenstein mit ihrer hohen Einsatzbereitschaft und ihrem täglichen Fleiß ermöglicht haben", sagt Hovestad.  

Seit Produktionsbeginn im Jahre 1960 im Werksteil Kiebitzort hat sich vieles in der MC-Produktion verändert. Denn der Einsatz des „weißen Pulvers" beruhte zunächst noch auf der Herstellung von Tapetenkleister. Durch kontinuierliche Forschungs- und Entwicklungsarbeit konnten die Anwendungsbereiche innerhalb der letzten 50 Jahre jedoch fortwährend erweitert werden. Dabei spielten die hohe Qualität sowie die kundenspezifischen Lösungsansätze der Bomlitzer Produkte eine wichtige Rolle.

Durch die erhöhte Nachfrage entstanden in den 60er und70er Jahren die Anlagen MC1 – MC4.

Mit der MC5 Anlage stieg man 1980 in eine neue Produktionstechnologie ein. 1986 wurde die erste computergesteuerte Großanlage, die MC6 Anlage auf dem Röpersberg errichtet. 1994 konnte in Bitterfeld die MC7 als erste neue Produktionsanlage der Bayer AG angefahren werden. Es folgten MC8 in Bomlitz und MC9 in Bitterfeld.

Mit Dow kam im Jahre 2007 die MC10-Anlage, ursprünglich als Bayer-Projekt für die USA gedacht, nach Bitterfeld. MC10 ist die weltgrößte und modernste Einzelanlage für die Herstellung von Methylcellulose.

Mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks produzieren heute sechs hochmoderne Anlagen im Verbund mit dem Blending Center – dies ist die weltgrößte Plattform für die Herstellung von Celluloseether – mit einer Jahreskapazität von mehr als 75.000 Tonnen. Tendenz steigend.

Methylcellulose ist in kleinen Mengen als Zusatzstoff mittlerweile Bestandteil vieler unterschiedlicher Alltagsprodukte. Sie wird zumeist im Bauwesen, aber auch vielfach in der Pharma- und Nahrungsmittelindustrie eingesetzt.

 

 

Gina Wied

Kommunikation 

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